Melde Dich ab 4. Juli bei unseren 3 LOGI-FOX-Camps an!

Wer-Wie-Was? LOGI-FOX Rätsel-Macher-Camp
(3 x 3,5 Sunden) von 8 bis 13 Jahren
31.07 - 02.08.2018 jeweis von 9.30 - 13 Uhr

Eigene Rätsel erfinden und toll gestalten; Eure Arbeiten werden in der in der Kinderzeitung LOGI-FOX veröffentlicht; im Rahmen des TSCHAMP Ferienprogramms
Camp-Leiter: Heidi Hauser
Ort: Ellinor-Holland-Haus, Otto-Lindenmeyer-Str. 45a, Augsburg
Anmelden: (ab 4. Juli auf www.tschamp.de)


Lach doch mal! LOGI-FOX Witze-Erzähler-Camp

(3 x 4 Sunden) von 8 bis 13 Jahren
13.08., 14.08. und 16.08.2018 jeweis 10 - 14 Uhr

Witze erzählen lernen vom Profi + Schauspielen für Tutorial + Witze in der Kinderzeitung LOGI-FOX veröffentlichen; im Rahmen des TSCHAMP Ferienprogramms
Camp-Leiter: Fabio Esposito
Ort: Ellinor Holland-Haus, Otto-Lindenmeyer-Straße 45a, Augsburg
Anmelden: (ab 4. Juli auf www.tschamp.de)


Oh mein Blubb! LOGI-FOX Comic-Zeichner-Camp

(3 x 3 Sunden) von 7 bis 13 Jahren
20.08. - 22.08.2018 jeweils 09 - 12 Uhr

Comics zeichnen lernen vom Profi + in der Kinderzeitung LOGI-FOX veröffentlichen; im Rahmen des TSCHAMP Ferienprogramms
Camp-Leiter: Christian Schmiedbauer
Ort: Fachoberschule, Alter Postweg 86a, Augsburg
Anmelden: (ab 4. Juli auf www.tschamp.de)



Alles Schokolade!?

Eine getrocknete Kakaofrucht (Dylan)
Probierschokolade
Im Botanischen Garten
Früchte am Stamm (Ege)
Der Kakaobaum
Unterschiedliche Sorten
Das Fair-Trade Siegel
Das GEPA-Siegel
Geöffnete Kakaofrucht
Herkunft und Verarbeitungsschritte
Kakaofrucht und Kakaobohnen
Viele verschiedene Schokoladensorten
Das Schoko-Camp

Bei unserem Reporter-Ausflug in die Werkstatt Solidarische Welt haben wir von Frau Hank viel zum Handel des Kakaos erfahren. Wir haben dort unterschiedliche Schokoladensorten probiert, die „fair“ gehandelt worden sind und erfuhren, dass die meisten Kakaobohnen aus den afrikanischen Ländern Elfenbeinküste und Ghana kommen. Was fair gehandelt oder „fair trade“ bedeutet, erfährst Du weiter unten.

Am darauffolgenden Tag waren wir im Botanischen Garten Augsburg. Dort erklärte uns der Leiter, Herr Winzenhörlein, viel über den einzigen Kakaobaum Augsburgs. Als wir zurück in unseren Reporter-Räumen in der Volkshochschule VHS waren, haben wir einen leckeren Kuchen gebacken: natürlich SCHOKO-KUCHEN!

(Dylan)

Theobroma Cacao – Die Speise der Götter

Der Kakaobaum wurde in Südamerika entdeckt. Er verträgt keine Temperaturen unter 16° und keine pralle Sonne, deswegen wächst er nur unter größeren Bäumen. Die Blüten wachsen nur am Stamm, damit die Äste nicht abreißen, wenn die Blüten bestäubt wurden und die Kakaofrucht gewachsen ist. Es gibt 20 verschiedene Sorten von Kakaobäumen.

Die Inka haben aus den Kakaobohnen der Kakaofrucht ein Getränk zubereitet, das sehr bitter war. Dieses durften nur die Inka-Häuptlinge trinken.

(Constantin)

Fair Trade

„Fair trade“ bedeutet, dass man gerecht gehandelt hat. Beim Handel mit Kakaobauern für Schokolade heißt das z. B.:

  • eine gerechte Bezahlung an die Kakaobauer
  • keine Kinderarbeit
  • Umweltfreundlicher Anbau der Pflanzen
  • Handel mit Partnerschaft

Links siehst du einige Siegel, die auf Fair-Trade Produkten zu finden sind.

(Ege)

Die Schokoladenherstellung

Als Erstes muss die Frucht geerntet werden. Das geschieht mit einer Machete (großes Buschmesser). Nun befreit man die Kerne von ihrer weißen fleischigen Hülle. Als nächstes müssen sie gesäubert, getrocknet, geröstet, gebrochen (gemahlen) werden. Jetzt wird die entstandene Kakaobutter und das entstandene Kakaopulver gepresst und mit Zucker und Milchpulver vermischt. Als Letztes muss die Masse Conchiert (gewalzt) und mit einem Förmchen in die entsprechende Form gebracht werden. Sobald sie ausgehärtet ist kannst du sie essen.

(Julius)

Weiß, braun und dunkel. Die Schokoladen-Arten.


Es gibt dunkle Schokolade. Sie besteht über die Hälfte aus reinem Kakaopulver. Deswegen schmeckt sie deutlich bitterer als die weiße oder die Vollmilchschokolade.

Bei der Vollmilchschokolade sind nur circa 30 % Kakao Pulver enthalten, dafür aber mehr Milch, Kakaobutter und vor allem viel Zucker. Also müsste sie eigentlich „Zuckerlade“ heißen.

Kommen wir zur letzten Art: Der „weißen“ Schokolade. Der Kakaoanteil, der bei der Vollmilchschokolade überwiegend aus Kakaopulver besteht, ist bei ihr nur Kakaobutter, von der sie ihre Farbe bekommt: Weiß.

INFO: Der Name des Kakaos kommt von einem Wort der Azteken. Sie nannten ihn: “Cacahuetl". Zur gleichen Zeit nannten die Mayas ihn „Xocoatl“. Deswegen gibt es bei uns Kakao und Schokolade.

(Hanna)

XOCOATL-KUCHEN: Ein Back-Rezept mit Schokolade

90g Kakaopulver
Beim Kuchenbacken
Kakaobutter
Der fertige Schoko-Teig

Zutaten:

  • 260g Mehl
  • 400Zucker
  • Zwei Päckchen Bourbon-Vanillezucker
  • Ein Teelöffel Backpulver
  • Eine Prise Salz
  • 90g Kakaopulver
  • 60g Öl
  • 280g Apfelmuss
  • 200g Schokotropfen
  • 250ml Sojamilch

Zubereitung:

Mehl, Zucker, Vanillezucker, Backpulver, Kakao und Salz in einer Schüssel vermischen.

Öl, Apfelmus und Sojamilch in einer zweiten Schüssel verrühren.

Löffelweise die Mehlmischung dazugeben.

Zum Schluss die Schokotropfen untermengen.

Den Teig in eine gefettete Form geben und etwa 50 min bei 175° Umluft backen.

(Colin)


Die Gewinner des COMIC-MITMACH-WETTBEWERBs stehen fest

Hier geht es zu den Gewinner-Beiträgen!

Wir von der LOGI-FOX Kinderzeitung haben in einem Wettbewerb dazu aufgerufen, selber Comics zu zeichnen. Ihr habt mitgemacht und es sind supertolle Beiträge dabei herausgekommen. Zu gewinnen gab es attraktive Spiele-Sets von Playmobil. Herzlichen Glückwunsch an die Gewinner!

Wenn ihr selber gerne Comics zeichnet, könnt ihr Euch von unserer Anleitung inspirieren lassen:

YouTube-Comic-Tutorial (klick!)

In dem Comic-Tutorial findet ihr die 10 wichtigsten Tipps von Comic-Zeichner Christian Schmiedbauer, die ihr braucht, um selber gute Comics zu machen.


Die LOGI-FOX Realease-Party im Ellinor-Holland-Haus

Die Bilder zeigen die stolzen Mitgleider der LOGI-FOX-Kinderredaktionsteams bei der Präsentation ihrer selbst erstellten Beiträge. Mit ihnen auf de Bühne stehen die Leiter der einzelnen Kreativ-Camps während des Ferienprogramms TSCHAMP: Andrea Bertl (Interview-Camp), Frank Koukoui (Fotografie-Camp), Gerhard Bachmann (Reporter-Camp), Heidi Hauser (Gestaltungs-Camp) und Christian Schmiedbauer (Comic-Camp). Wir bedanken uns bei allen Helfern und den freundlichen Gastgeberinnen des Elionor-Holland-Kinderhauses.


LOGI-FOX-Comic-Camp im TSCHAMP Ferienprogramm


Comics zeichnen ist nicht schwer - oder doch?

Im LOGI-FOX Kinderzeitungs-Comic-Camp trafen sich die Kinder Carl, Constantin, Ina, Julius, Johannes, Max, Maximilian, Moritz und Paul um Comics zu zeichnen. Die Truppe fand sich im Lehrwerkstudio der Fachoberschule Augsburg ein, um den Traum vom eigenen Comic zu verwirklichen. Der professionelle Comic-Zeichner Christian Schmiedbauer (Kauboi und Kaktus) hat den Nachwuchszeichnern gezeigt, wie man einzigartige Comic-Figuren entwickelt, eine gute Story schreibt, Bilder verständlich zeichnet und Spaß bei der Sache hat. Außerdem wurden die Kids von der erfahrenen LOGI-FOX Betreuerin Andrea Bertl bei der Umsetzung ihrer eigenen Ideen unterstützt.

Eine kniffelige Anfangsaufgabe des Comic-Camps war es, einen Gegenspieler zu unserem gescheiten (manchmal zu altklugen) Maskottchen „Logi-Fox“ zu entwickeln. Aus der Unterschiedlichkeit der Figuren konnten dann die Kinder anschließend witzige Geschichten entwickeln. Zum Beispiel eilt der Außerirdische „Logi-Fox“ in Inas Kinder-Comic sofort zur Hilfe, wenn ihn seine menschliche Freundin ruft. Das Mädchen braucht „Logi-Fox“ aber nur, um an die Kekse zu gelangen, die in unerreichbarer Höhe lagern. Die beiden verschiedenen Comic-Figuren entwickeln einen kreativen Plan, wie sie das Problem lösen. Lasst Euch von dieser Comic-Geschichte und den vielen tollen weiteren Ergebnissen aus dem Comic-Camp überraschen.

Die Ergebnisse des Camps könnt ihr hier bewundern.


LOGI-FOX-Gestaltungs-Camp im TSCHAMP Ferienprogramm


Eine neue Gestaltung für die Augsburger Kinderzeitung

Am ersten Tag unseres LOGI-FOX Gestaltungs-Camps haben wir erst einmal darüber gesprochen, aus welchen Gestaltungs-Elemente eine Zeitschrift besteht. Dann haben wir, gemeinsam mit der Grafik-Designerin Heidi Hauser, unserer LOGI-FOX Camp-Leiterin, ein sogenanntes Brainstorming gemacht, also eine Ideensammlung. Wir machten uns eine Liste, welche Elemente wir gerne in unserer eigenen LOGI-FOX-Zeitung haben möchten. Wir entschieden uns für interessante Beiträge zum Lesen, Rätselseiten, Bastel- oder Malseiten zum Mitmachen und Witze. Ganz wichtig bei der Gestaltung dieser Zeitung war uns, dass unsere LOGI-FOX cool aussehen soll!

Warum ist Seitengestaltung wie Bauklötze bauen?

Für jeden zu gestaltenden LOGI-FOX-Beitrag bekamen wir Bausteine, mit denen wir unsere Seiten bauen konnten: Überschriften, Texte, Bilder und so weiter. Das Gestalten mit solchen Grafikelementen nennt man layouten. Du denkst, das geschieht alles am Computer, stimmt’s? Aber bevor an die Computer gingen, haben wir erst einmal unsere Ideen für die LOGI-FOX-Seiten auf ein Blatt gezeichnet. Das nennt man skribbeln. Damit haben wir sozusagen eine Bauanleitung für unsere Grafik-Bauklötzchen gezeichnet. Kommt dir das nicht irgendwie aus Deinem Kinderzimmer bekannt vor?

Was hat Grafikdesign mit Ordnung zu tun?

Im Gestaltungs-Camp gab uns Heidi einen lustigen Tipp: „…Beim Gestalten ist es wie im eigenen Zimmer: Wenn es unordentlich ist, findet man nichts! Übersichtlich wird es, wenn Dinge immer ihren gleichen Platz haben.“ So haben wir entschieden, dass z. B. Überschriften, Einleitungstexte, Bilder der Teilnehmer, die Seitenzahlen und die Texte der Beiträge immer ähnlich platziert und in der gleichen Schrift gestaltet sind. Wir einigten uns auch darauf, zwei Textspalten nebeneinander zu platzieren. So eine Ordnung nennt man in der Gestaltung Seitenraster.

Warum braucht man Mut, um ein guter Designer zu werden?

Unsere Beiträge sollten von Euch Leserkindern und Euren Eltern gut lesbar sein - das versteht sich von selbst. Aber das Wort Gestaltungsraster klang in unseren Kinderohren so streng - so als ob einem alles vorgegeben wäre. Da haben wir uns aber getäuscht - ein Raster ist nur ein Vorschlag zur Ordnung. Und innerhalb dieser Regeln kann man sich frei bewegen. Ihr kennt das z. b. vom Spielen. Also bewegten wir uns innerhalb des Gestaltungsrasters spielerisch und frei. Denn eine coole Gestaltung erfordert auch den Mut, etwas sehr klein oder sehr groß zu machen - etwas schief zu setzen - oder kreuz und quer zu schreiben. Es soll ja nicht alles gleich aussehen - das wäre zu langweilig.

Was bedeutet das seltsame Wort Typographie?

Für diese Ausgabe von LOGI-FOX haben wir eine eigene Schrift mit der Hand gezeichnet und für den Computer aufbereitet. Diese Schrift macht unser Heft nun unverwechselbar! Und weil alle Schriften im Computer einen Namen haben, überlegten wir uns verschiedene Vorschläge und stimmten ab: Unsere Schrift heißt AB3D. AB wegen dem Alphabet und 3D weil unsere Schrift einen Rahmen um jedes Zeichen hat, uns so aussieht, als wäre sie dreidimensional - also räumlich.

Man kann als Designer eine Schrift übrigens verschieden gestalten, z. B. GROß und klein, fett, normal und dünn. Die schiefen Buchstaben nennt man kursiv. Ein Initial ist, wenn der erste Buchstabe eines Textes besonders groß platziert wird oder mit Mustern verziert ist. Initiale findet man oft in alten Büchern oder auch in Märchenbüchern.

Und jetzt kommt die Auflösung zur Frage in der Zwischenüberschrift: Alles was mit Buchstaben im Design zu tun hat, nennt man Typographie.

Warum darf ich nicht jedem Foto trauen?

Nachdem wir uns also auf ein Raster geeinigt hatten, setzten wir am zweiten Tag unseres LOGI-FOX Gestaltungs-Camps unsere gezeichneten Layouts am Computer um. Wir mussten viele Bilder verschieben, um sie in das Layout unserer Seiten einzubringen. Dabei haben wir einiges über den Umgang mit Grafikprogrammen gelernt. Mit Hilfe dieser Programme kann man eigene Farben mischen. Und an Fotos können am Computer stark verändert werden: Ihr kennt bestimmt Bilder, die mit Grafikprogrammen verändert wurden und danach lustig oder gruselig aussehen. Daraus haben wir gelernt, dass nicht jedes Foto echt ist.

Warum ist Gestaltung so fantastisch?

Am dritten Tag unseres Camps durften wir wieder an den tollen Computern in der Augsburger Volkshochschule arbeiten. Die Ausrüstung dort ist sehr modern! Wir arbeiteten immer in Zweier-Kinderteams und die Betreuer halfen uns dabei. Zu zweit macht es einfach mehr Spaß und man hat immer gleich eine zweite Meinung, ob die Gestaltung cool aussieht oder ob der Text gut lesbar ist.

Im Computerraum gab es einen megagroßen Bildschirm, auf dem alles ganz groß gezeigt werden konnte - so wie in einem Raumschiff in einem Fantasy-Film. Und wir Kinder von LOGI-FOX kamen uns vor, wie die Steuermänner, die die Richtung vorgeben durften.

Nun warten wir auf die fertige Ausgabe der LOGI-FOX. Sie wird im November kostenlos an Augsburger Schulen ausgeteilt. Und: Wir hoffen, dass das neue Heft Euch gefällt!

LOGI-FOX-Reporter-Camp im TSCHAMP Ferienprogramm


Lokalreporter-Kids auf dem Kinderfriedensfest

Türkisches Lokum
Johanna und Lakoya aus Kamerun
Die Sikhs Sharmjeet und Darsem
LOGI-FOX-Turban-Test
Danke an unseren Medienpartner

Unser Reporter-Ausflug zum Kinderfriedensfest begann am LOGI-FOX-Stand im Botanischen Garten. Von dort aus machten wir uns auf, um uns erst mal am Wasser-Stand der Augsburger Stadtwerke zu erfrischen. Wir Kinderreporter von LOGI-FOX gönnten uns einen Becher frischen Augsburger Leitungswassers. Anschließend machten wir uns auf, den eigens von den Veranstaltern für das Kinderfriedensfest eingerichteten „Friedensweg der Religionen“ zu beschreiten.

Türkische Vorfahren von Gummibärchen

Am „Friedensweg“ angekommen, testeten wir türkisches „Lokum“ – eine Süßigkeit aus Gelee und Zucker. Das Wort „Lokum“ leitet sich übrigens vom türkischen „lokma“ ab, was so viel wie „Happen, Bissen“ bedeutet. „Lokum“ ist weich, klebrig und wird mit dem Sirup aus Zitronen, Orangen, Granatapfel sowie Rosenwasser oder Orangenblütenwasser versüßt.

Als wir Kinderreporter von LOGI-FOX den freundlichen Mann am „Lokum“-Stand gefragt haben, warum er siekostenlos verteilt, hat er hat er uns gesagt: „Hier in Deutschland mögen sehr viele Gummibärchen, da dachte ich, dass man auch mal die Vorfahren zeigen kann. Das ist das türkische Lokum.“

Afrika mitten in Augsburg

Trotz der sommerlichen Hitze, gingen wir den „Friedensweg“ weiter entlang und kamen zu einem Stand, der von Menschen aus Kamerun betrieben wurde. Kamerun ist ein Land in Zentralafrika. Die Menschen aus Kamerun trugen so farbenfrohe Kleider, dass diese selbst auf einer so bunten Veranstaltung, wie dem Kinderfriedensfest auffielen.

Wir Kinderreporter fragten die beiden kamerunischen Mädchen Johanna und Lakoya an dem Stand, warum sie an ihrem Stand Fragebögen verteilten und sie antworteten: „Damit die Leute Afrika besser kennenlernen. Wir haben gemerkt, dass das Wissen über Afrika oft sehr begrenzt ist und das wollen wir verändern“. Ihr Statement zum Thema Frieden lautete: „Frieden bedeutet die Gemeinschaft vieler Länder, die sich alle miteinander vertragen.“

Ein Hauch von Indien im Botanischen Garten

Wir wollten noch mehr über verschiedene Menschen dieser Erde erfahren. Deshalb gingen wir weiter zu einem Stand der „Sikh-Religion“, an dem Menschen aus Indien tolle Kopfbedeckungen verteilten. Unsere Reporterin Rebecca wurde stolze Trägerin eines Turbans (Dastar).

Wir erfuhren von Sharmjeet, einer hübschen jungen Frau und Darsem einem Mann mit langem Bart, dass die „Sikh“ Turbane als Zeichen Ihrer Religion tragen. Die Hübsche lachte: „Und weil man damit keine Helme beim Fahrrad und Motorrad fahren tragen muss. Außerdem, um die langen Haare der Männer zu verbergen.“ Darsem erklärte uns: „Wir wollen genauso bleiben, wie Gott uns erschaffen hat, deshalb schneiden wir uns die Haare nicht.“

Die Logi-Fox-Reporterin fragte den Inder weiter, was seine Religion ausmacht. Er meinte dazu: „Leben und leben lassen“. Auf die Frage hin, was Frieden für ihn bedeutet, antwortete er dasselbe.

Zufriedenmit dem Wissen über Frieden

Erschöpft vom anstrengenden Tag machten wir uns auf den Weg zurück zum Stand. Dort warteten bereits sehnsüchtig die Eltern der Logi-Fox-Reporter, um ihre Kinder mit nachhause zu nehmen. Zufrieden und mit etwas mehr Wissen über Frieden und das Journalistenleben, verließen wir am frühen Abend den Botanischen Garten.

Die Beiträge vom Kinderfriedensfest wurde möglich gemacht durch die freundliche Unterstützung der „Augsburger Allgemeinen“ und ihres Reporters Marcus Bürzle.


LOGI-FOX-Foto-Camp im TSCHAMP Ferienprogramm


Logi-Fox Workshop "Kinderreporter, Sport und Fotografie"

Die Kinderreporter der Stadt Augsburg bei ihrem Interview mit dem Leichtathleten Aleksandar Askovic vom TSV-Schwaben.


Sportfotogafie im Rosenaustadion

Das Logi-Fox Team mit den Leichtathleten Aleksandar Askovic und Florian Bauer
Logi-Fox in Action
Logi-Fox am Ball
Die FCA-Hymne lautet "...in der Rosenau sind wir daheim!"

Am Anfang unseres Workshops "Kinderreporter, Sport und Fotografie" haben wir uns Kinder und unseren Workshopleiter Thorsten Franzisi kennengelernt. Er hat uns etwas über Kameras erzählt und wie man mit ihnen umgeht.

Am zweiten Tag waren wir im Rosenaustadion. Es wurde nach dem Krieg im Jahr 1951 wiederaufgebaut. Dort spielte der FC Augsburg in der 2. Liga bis zum Jahr 2009 Fußball. Aktuell spielt die 2. Mannschaft des FCA darin.

Im Rosenaustadion haben wir Bilder von uns Kindern beim Weitsprung gemacht. Dabei fotografierten wir uns gegenseitig. Dann machten wir das Interview mit den beiden SportlernAleksandar Askovic und Florian Bauer. Anschließend zeigten uns die Beiden ihre Sportarten „Sprinten“ und „Hürdenlauf“ - wobei wir sie auch fotografierem durften.

Anschließend machten wir Bilder von uns beim Fußballspielen und Weitspringen. Mehr Bilder gibt es unter dem Menüpunkt "Fotogalerie"


LOGI-FOX-Interview-Camp im TSCHAMP Ferienprogramm


Logi-Fox Workshop "Popstars im Interview"

Dies ist LOGI-FOX, ein Projekt, in dem die Kinder Reporter sind. Das Ganze spielt während den Ferien. Das sind praktisch zwei Workshops. Im ersten Workshop interviewten wir die Popband „Ein Quantum Horst“.

Am ersten Tag des Workshops beteitete die Gruppe Fragen für das Interview vor, dabei bekamen die Kinderreporter Unterstützung von Florian Kapfer (Journalist bei der Neuen Szene Augsburg). Am zweiten Workshop-Tag war es so weit, und die Logi-Fox-Kinder trafen die Augsburger Popstars der Band „Ein Quantum Horst“.

Zunächst waren die Kinder überrascht, dass die Musiker so einen coolen Proberaum haben, sogar mit einer Kegelbahn – voll die Chillbude! Die "Horstis" spielten zu Beginn den Kindern ein Lied vor. Danach durften die Kids die Band interviewen. Das Interview könnt ihr unten lesen.


"Unsere Vorbilder sind Affen" - Das Interview mit "Ein Quantum Horst"

Ein Horsti gibt Alles
Eine Gitarre von Nahem
Der Bandraum befindet sich bei einer Kegelbahn
Danke an unseren Medienpartner

Seit wann spielt ihr Musik?
Seit 10 Jahren spielen wir zusammen Musik.

Welche Instrumente spielt ihr?

Schlagzeug, Trompete, Gitarre, Klavier, Bass, Posaune, Cajón.

Wie lange spielt ihr schon eure Instrumente oder mit wie vielen Jahren habt ihr angefangen?
Seit 13-14 Jahren: mit 8-9 Jahren haben wir angefangen.

Woher kommt ihr?
Aus Augsburg und aus Schwabmünchen.

Wie alt seid ihr?
Felix: 26, Thomas: 28, Georg:27, Daniele: 19, Robert:27.

Wie alt wart ihr, als ihr die Band gegründet habt?
16 oder 17.

Wer von euch hat die meisten Ideen?
Georg bei den Texten, Felix bei der Musik.

Wie seid ihr auf euren Namen gekommen?
Weil einer mit der Spraydose „real Horst“ geschrieben hat.

Wo und wie habt ihr euch kennen gelernt?
Durch die Big-Band an der Schule in Schwabmünchen.

Wie seid ihr dazu gekommen eine Band zu gründen?
Wir hatten Lust noch anderes zu spielen als der Lehrer uns ausgeteilt hat.

Wann war euer erster Aufritt?
2007 bei dem Sommerkonzert unserer Schule.

Ich habe gestern euer Video von „Lackschuh“ angeschaut, ich finde eure Musik klingt wie Indie oder Folk, wie seht ihr das?
Der Folk-Charakter kommt ein bisschen von der Cajón. Selber sagen wir beides: Folk und Indie. Wir sagen, dass wir Indie-Pop spielen.

Was war euer berühmtester Song?

Unser berühmtester Song hieß Augenblick (4000 views auf Youtube).

Was war euer tollster Auftritt?
Das Finale von „Band des Jahres“

Wie fühlt es sich auf der Bühne an?
Man ist aufgeregt, aber wenn man gut vorbereitet ist, dann genießt man es.

Wie und wo habt ihr eure Lieder entwickelt oder erschaffen?
Im Proberaum in der Gruppe oder Ideen entstehen auch, wenn man alleine ist, zum Beispiel beim Autofahren oder wenn man unter der Dusche steht.

Was macht ihr, wenn ihr euch über ein Lied nicht einigen könnt?
Felix: Weil wir uns schon so lange kennen, ist es leichter, sich zu entscheiden. Man darf es nicht persönlich nehmen, wenn man etwas Anderes will, als die anderen. Trotzdem ist es hilfreich, höflich miteinander umzugehen.

Wann war euer letzter Auftritt? Und zu welchem Anlass?

Letzte Woche auf dem Streetfood Fest.

Was ist eure Lieblingsband?

Led Zeppelin, Swiss, die Foo Fighters, die Gorillas und die Arctic Monkeys – ja, unsere Vorbilder sind Affen. (Anm. Die Übersetzung von "Monkeys" heißt "Affen")

Habt ihr Vorbilder an denen ihr euch orientiert?
Man kann sich an vielen Künstler eine Scheibe abschneiden. Aber musikalisch sagen wir nicht, wir wollen wie die und die Band sein.

Wovon handeln eure Lieder?
Vom verliebt sein, unglücklich verliebt sein, von politischen Themen und früher über Essen.

Seid ihr verliebt?
Georg: Ja, ich bin verliebt und habe eine Freundin.

Macht ihr noch was Anderes als Musik? und Was?
Wir gehen manchmal zusammen Bergsteigen oder schwimmen im Kuhsee.

Habt ihr andere Hobbys?
Roman: Ja, ich spiele ab und zu Fußball.

Das Interview wurde möglich gemacht durch die freundliche Unterstützung des Stadtmagazins "NEUE SZENE AUGSBURG" und ihrem Redaktionsleiter Florian Kapfer.

  © 2006 Stadt Augsburg / LOGI-FOX - Augsburger Kinderpost